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*schnurrrrr*
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m_tiger - 23. Jan, 13:37
miez, miez, ja bist du...
miez, miez, ja bist du eine liebe pussy!!
AnnaAntoni - 23. Jan, 12:43
...something horribly...
Heath Ledger, der 28 jährige Schauspieler, dem...
AnnaAntoni - 23. Jan, 12:38
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das_christkind - 18. Jan, 16:49

m_tiger - 17. Jan, 23:10

Fachliche Vorschläge fürs Zweitbuch


Roland Barthes
Das Reich der Zeichen.



Banana Yoshimoto, Annelie Ortmanns, Gisela Ogasa
Dornröschenschlaf. Drei Erzählungen von der Nacht


Shan Sa, Shan Sa, Elsbeth Ranke
Bitterer Tee. Roman


Banana Yoshimoto, Mahoko Yoshimoto, Thomas Eggenberg
Federkleid

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Mittwoch, 23. Januar 2008

...something horribly went wrong...

Heath Ledger, der 28 jährige Schauspieler, dem seine Rolle in Brokeback Mountain eine Oscar Nominierung bescherte, starb gestern, mit dem Gesicht nach unten in einem Apartment in Soho. Neben seinem Körper, ob verstreut oder nicht, wurden laut Polizei rezeptfreie Schlaftabletten gefunden.

Zu jung, zu talentiert, zu unberechenbar charismatisch in seiner Rollenauswahl war er, um das schnell wieder vergessen zu können, als Zuschauer, als Mensch in ähnlichem Alter, als jemand, dem es Leid tut um einen großartigen Künstler. Bei Larry King wurde die Tragik derart zusammengefasst: „he did not reach his potential“.

Dabei ist das traurige vor allem etwas anderes, nämlich, dass die Welt immer dann geschockt ist, wenn es passiert. Wieder einmal passiert. Über die verrückte Ex Lolita Britney macht man sich indes noch keine all zu großen Sorgen, der voyeuristische Blick beäugt sie lediglich sorgfältig; immerhin hat sie noch einen Puls.

„Since Heath passed away“: Die Meute geifert nach Bildern und würde alle Details bildhaft konsumieren; bei Larry King gab es einmal den Abtransport von Mr. Ledgers Körper in Echtzeit und danach noch einmal in Slowmotion zu sehen: ein schwarzer Sack in dem allem Voran die Hoffnung, Sehnsucht und auch das Schicksal seiner kleinen Tochter, Matilda, begraben liegt.

Nun fügte sich wieder einmal auf einem bekannten Internetlexikon der Kreislauf der Dinge zusammen: Geburts- wird ergänzt durch das Sterbedatum, nach 3 Stunden konnte das bereits gelesen werden, war die Akte geschlossen.
Anzuschließen ist sich jener ehrlichen Aussage, die an Filme wie Brokeback Mountain, I’m not there, 10 Things I hate about you, A Knights Tale, und schließlich an seine letzte Rolle die des Jokers, anklingt: „I’m thinking of what movies he isn’t going to make.“
Good bye Ennis, Jacob, Ned, William Ledger….

Donnerstag, 17. Januar 2008

...

Cheshire_Cat_McGee

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Fruchtige Schlagzeilen!

Einen grausigen Fund machte heute Morgen der Portier der Wu. Als der gegen 6 Uhr das Haupttor aufsperren wollte, fand er dort einen, wie der Gerichtsmediziner feststellte, bereits gestern Nacht verstorbenen jungen Mann.
Dass dieser die ganze Nacht unentdeckt geblieben war, lässt sich nur durch einen zur Zeit dort befindlichen Punschstand erklären.

Der Mann war offenbar Opfer eines brutalen Attentates geworden und an einer Banane erstickt. Weiters fanden sich Blutergüsse auf einem Kopf, die von den neben ihm aufgefundenen Äpfeln stammen dürften, da sich auch Reste von diesen in seinen Haaren fanden. Scheinbar war der Mann, bevor man ihn erstickte, gefoltert worden, indem man ihn mit Äpfeln bewarf.

Warum man gleich von einem Mord ausgehe, wo das Opfer doch auch selbst an der Banane erstickt sein könnte? "Nun, ja", gab der Leiter der Untersuchung bekannt "die Banane steckte als Ganze - ungeschält - im Hals des Opfers."

Da neben dem Opfer zahlreiche Schokoladen- und Mannerschnittenverpackungen gefunden wurden, im Magen der Leiche allerdings keine Spuren davon nachgewiesen werden konnten, geht die Polizei von einem Attentat der selbsternannten "Vitaminmörder" aus, die in den vergangenen Wochen immer wieder durch öffentliche Obst- und Gemüseverbrennungen und Slogans wie "Vitamine sind nur eine Erfindung der Pharma- und Gesundheitsindustrie, esst mehr Schokolade!", "Gegen schlechtes Gewissen nach Schokoladen-Genuss" und "A Schoki a day, keeps the troubles away" auf sich aufmerksam machen wollten. Die Polizei muss sich nun eingestehen, die von den "Vitaminmördern" ausgesprochenen Drohungen, Jagd auf "Gemüsefresser" zu machen, nicht ernst genug genommen zu haben.

Donnerstag, 15. November 2007

für die andere

damit sie auch weiß, wovon ich die ganze zeit schwärme

Dienstag, 13. November 2007

Arcade Fire

"We know a place where no planes go, we know a place where no ships go...
Between the click of the light and the start of the dream"


Und dort sollte ich hingelangen.

Aber alles der Reihe nach.
Es war vor fast ziemlich genau zwei Jahren, als mit Rebellion(Lies) zum ersten Mal die Töne der kanadischen Ausnahmeband Arcade Fire an mein Ohr drangen. Neugierig geworden erkundigte ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis und bekam wenige Tage später das komplette Album, Funeral, mit einem verschwörerischen Augenzwinkern, das auf Großes hoffen ließ, anvertraut. Das Album war seitdem mein ständiger Begleiter in allen Lebenslagen und es verging nicht ein Monat, in dem ich es nicht hörte.

Dieses Jahr erschien mit Neon Bible das lang ersehnte zweite Album, deren erste Singleauskoppelung Black Mirror mich, ich muss es hier nun zugeben, zunächst enttäuschte. War es doch anders als die Lieder aus Funeral, schwerer, nicht so leicht zugänglich und konnte, das verstand ich erst, als das Album komplett erschienen war, nur im Gesamtkonzept die ihm zugedachte Wirkung (auf mich) entfalten.

Unnötig zu erwähnen, dass es mir die Freudentränen in die Augen trieb, als ich zu Beginn des Sommers einen Fm4 Moderator ganz nebenbei erwähnen hörte, dass Arcade Fire uns noch dieses Jahr mit einem Konzert beehren würden.

Wenn man so lange Zeit auf ein Konzert wartet, sammeln sich massenhaft Erwartungen. Und mich überkamen die letzten Tage immer mehr Zweifel, ob diese nicht zwangsweise enttäuscht werden mussten.

"You change all the lead sleeping in my head to gold, as the day grows dim, I hear you sing a golden hymn"

So bepackt mit gleichermaßen Vorfreude wie Angst, einer Packung Taschentücher und meinem besten Freund machte ich mich im strömenden Regen auf den Weg zum Gasometer. Das Wetter war passend, denn Arcade Fire brauchen keinen strahlenden Sonnenschein, Arcade Fire sind der Beweis dafür, dass es nicht unmöglich ist, gleichzeitig Wärme und Gänsehaut zu erzeugen. Das Gefühl, das ich auf dem Weg zum Gasometer, dieser leider etwas kühl wirkenden Konzerthalle, empfand, war vergleichbar mit dem, was man vor einer ersten Verabredung mit jemandem, den man nur einmal gesehen hat, empfindet: Lässt sich das Bild, das man im Kopf hat, die Emotionen, die daran gekoppelt sind, mit dem verbinden, was man tatsächlich sehen wird?

"Something filled up my heart with nothing, someone told me not to cry. But now that I'm older, my heart's colder and I can see that it's a lie"

Um es gleich vorweg zu nehmen: Arcade Fire haben mich ganz und gar nicht enttäuscht.

Fast punktgenau eine halbe Stunde nachdem die charmanten Wild Light ihren Auftritt beendet hatten, betrat die Band, angekündigt von Predigern zeigenden Videoprojektionen, unter tosendem Applaus die Bühne und eröffneten mit "Black Mirror" ihr Konzert.
Während ich beim ersten Lied noch zu sehr mit Schauen und Staunen beschäftigt war - umfasst die aktuelle Tour-Besetzung von Arcade Fire doch tatsächlich zehn Personen, umgeben von unzählbaren Instrumenten, erwähnenswert vor allem die im Hintergrund aufgebaute Orgel, das, je nach Lichteinfall silber oder gold schimmernde Cello und eine Drehleier, wurde ich ab dem darauf folgenden „Keep The Car Running“, einem meiner Lieblingslieder des zweiten Albums von der Euphorie um mich herum, mitgerissen.
Das strahlende Lächeln der bezaubernden Régine sah ich in den begeisterten Gesichtern rund um mich herum auf vielfache Art und Weise widergespiegelt. Das gesamte perfekt inszenierte, und dieses Adjektiv soll hier von jeglicher negativer Konnotation befreit verstanden werden, Konzert wurde getragen von der Harmonie innerhalb der Band, die dadurch entstand, dass kaum je Hierarchien sichtbar wurden.

“Don't wanna fight, don't wanna die, just wanna hear you cry”

Das ist es, worum es ging und wofür sie alles gaben.

Ständig wurden Instrumente und Positionen gewechselt, Régine allein bediente mindestens vier verschiedene Instrumente - ihre Stimme, die sogar beim schlecht abgemischten „In The Backseat“, einem der emotionalsten Songs des ersten Albums, Gänsehaut erzeugte – nicht eingerechnet. Die Leidenschaft, die aus jedem einzelnen Bandmitglied spricht, ist es, was die Besonderheit der Truppe um das Ehepaar Win Butler und Régine Chassagne ausmacht. So habe ich selten jemanden mit solcher Hingabe seine Trommel schlagen gesehen, wie Richard Reed Parry es tat.

Spätestens bei den Orgelklängen von „Intervention“, das für mich den Höhepunkt des Abends bildete, tauchte ich, eins mit der großen Masse um mich herum, vollkommen in den „Ocean of Noise“, dessen Wogen Win durch den nie abbrechenden Blickkontakt mit dem Publikum zu dirigieren wusste und aus dem mich auch "Wake up“, das letzte Lied des Konzerts, noch nicht ganz wecken konnten–ich träume immer noch!

Samstag, 27. Oktober 2007

Superultramegagruselschocker....

...all jene, die vergangenen Sommer kinotechnisch nicht abstinent waren, müssen wohl etwas gemeinsam haben: gute Nerven.
Denn, was einem auf der Leinwand als unbedarfter Zuseher entgegen springt, ist mittlerweile das Grauen pur; in Worte gefasst nennt man es: Fortsetzungen.
Ob "Die Hard - ichwussteBrucekanndieFingernichtvomHubschrauberlassen- IV; "Fluch der Karibik "(Teil 1 so brilliant und unterhaltsam, wie 2+3 facettenreich miserabel waren), "Harry Potter" (ähm, welcher Teil? 4, 5, 20?) oder das " Bourne Ultimatum" (weitere mögliche Titel für Fortsetzungen: Die Bourne Misere, die Bourne Verwandlung, Der Bourne seiner Majestät, Bourne-iert, Wiedergebourne)
Es lässt sich auch hier über Qualität, Geschmack & Sinn streiten oder gepflogen diskutieren, was allerdings viel interessanter ist: woher kommen all diese 2., 3.,... Teile?
Da hat man in den 90ern noch abgeschlossene Filme vorgesetzt bekommen und auf alles weitere Jahre gewartet (Terminator, Alien). Gewartet darauf, bis sich die Autoren eine nette weiterführende, plausible Story aus ihren wunden Fingern gesaugt haben.
Vorbei. Nun wird nicht einmal mehr so getan, als könnte es mit einem Film abgeschlossen sein. Das Grauen wird auf Stunden und mehrerere Kinobesuche ausgewalzt, denn es gelten beinharte Regeln: was Kasse macht, wird rausgeschissen, gnadenlos!

Liebe Kinogänger, bleibt tapfer bei all den Filmen des Actiongenres, die gen Ende mysteriös auf Fortsetzung zielen. Lasst euch nicht verschrecken, es wird die Zeit der Kinohelden wiederkehren: sie werden einsam, stark, beeindruckend sein: Actionfilme ohne Wiederkehr....

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